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Agoraphobie

Als Agoraphobie wurde früher die Angst vor
öffentlichen Plätzen bezeichnet. Nach heutiger medizinischer
Sicht spielen mehrere Symptome eine Rolle.

Unter Agoraphobie leidet wer Angst hat vor:
-Menschenansammlungen
-großen weiten Plätzen oder Räumen
-vor bestimmten Orten wie Bus, Bahn, Auto und Kaufhäusern
-weiten Reisen oder Reisen alleine
und zusätzlich vermeidet, sich in Situationen zu begeben,
die nach Meinung des Betroffenen für ihn gefährlich
sein können.

Wer an Agoraphobie leidet benutzt oft Hilfsmittel um
sich sicherer zu fühlen. Er geht z. B. nur noch mit
einer Begleitperson oder seinem Haustier aus dem Haus.

Der Betroffene sucht sich in der Öffentlichkeit
auch immer Plätze aus, von denen er sich sicher ist,
daß er schnell flüchten kann. Z. B. stellt er sich in
der Kirche immer in die Nähe der Türe.

Im Extremfall hat der Betroffene Angst, das schützende
Haus zu verlassen. Oftmals ist es nicht mehr möglich
arbeiten oder einkaufen zu gehen.

Agoraphobie gibt es mit und ohne Panikattacken.

Die Behandlung von Agoraphobie erfolgt durch
psychotherapeutische Behandlung (z. B. Verhaltenstherapie)

Zusätzlich kann Agoraphobie durch eine medikamentöse
Behandlung mit Psychopharmaka unterstützt werden.
Dies gilt im besonderen, wenn die Agoraphobie mit
Panikzuständen einhergeht.



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