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Panikattacken
Das
plötzliche Erleben einer Panikattacke ist
eine Erfahrung, die nicht
selten das ganze Leben
verändert! Ab diesem Tag kann der Alltag von
der
"Angst vor der Angst" bestimmt werden.
Panikattacken
werden häufig völlig unterschiedlich erlebt.
Die häufigsten Symptome die auftreten können, sind:
-Atemnot
bis hin zum Erstickungsgefühl
-Hyperventilation
-Benommenheit
-Herzklopfen,
Herzrasen und erhöhter Blutdruck
-Zittern
-Schweißausbrüche
und Hitzewallungen
-Übelkeit
-Realitätsverlust
-Engegefühl
in der Brust und der Kehle
-Angst,
verrückt zu werden und/oder die Kontrolle zu verlieren
-Todesangst
Treten
mehrere dieser Symptome gleichzeitig auf,
und sind sie etwa 10 Minuten deutlich zu spüren,
ist es oft eine Panikattacke.
Auslöser
können bestimmte Orte (Bus, Auto, Kino etc.)
oder
Situationen sein (feste Termine, beim Einschlafen).
Aber auch durch die
einmalige oder regelmäßige
Einnahme von Drogen (LSD, Kokain etc.)
können
Panikattacken hervorgerufen werden.
Innerhalb
kürzester Zeit entwickelt sich eine Angst,
die den
Betroffenen handlungsunfähig macht.
Körperliche Ursachen sollten
natürlich durch eine einmalige
und gründliche Untersuchung beim Arzt
ausgeschlossen
werden. Sollten die Beschwerden anhalten, ist
psychiatrische
oder psychotherapeutische Hilfe nötig, damit es nicht zu
einer Vermeidungshaltung kommt. Bei Nichtbehandlung
kann es mit der
Zeit zu einem Teufelskreis kommen,
weil man regelrecht auf die Symptome
achtet, die
dann natürlich auch kommen und somit einen Panikanfall
auslösen. Man wartet im Prinzip nur noch auf die
nächste Panikattacke.
Kognitive
Verhaltenstherapie und moderne Antidepressiva
haben sich
in der Behandlung bewährt. Das Erlernen von
Entspannungstechniken wie
Yoga, Autogenes Training
und progressiver Muskelentspannung sind
weitere
Möglichkeiten um eine Verbesserung zu erreichen.

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